Fortsetzung der Glücksspiel-Survey-Reihe liefert aktuelle Daten zum Spielverhalten
Felix Ludwig · Aug 24, 2026

Fortsetzung der Glücksspiel-Survey-Reihe liefert aktuelle Daten zum Spielverhalten

Die Reihe der Glücksspiel-Surveys, die seit Jahren das Verhalten von Spielern in Deutschland erfasst, wurde nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen, und die Ergebnisse für 2024 stehen nun unter gluecksspielsurvey.de zur Verfügung. Diese Fortsetzung erfolgte durch eine Finanzierung des Verbands der Deutschen Automatenindustrie, der damit die bisherige Methodik der früheren Erhebungen durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit forsa aufrechterhalten wollte. Die Daten zeigen stabile und niedrige Raten problematischen Spielverhaltens, während eine weitere Erhebung für 2026 bereits in Auftrag gegeben wurde.
Hintergrund der Survey-Serie und ihre Unterbrechung
Frühere Ausgaben der Glücksspiel-Surveys basierten auf repräsentativen Telefonumfragen, die Dual-Frame-Design und die SOGS-Klassifikation nutzten, um ein breites Bild des Spielverhaltens zu zeichnen. Nach einer Pause in der kontinuierlichen Durchführung übernahm der Verband der Deutschen Automatenindustrie die Finanzierung, um die Vergleichbarkeit mit vorangegangenen Studien sicherzustellen. Die aktuelle Erhebung für 2024 umfasste 11.503 Befragte im Alter von 16 bis 70 Jahren, und die Rohdaten sind über das GESIS-Datenarchiv zugänglich. Dadurch bleibt die methodische Kontinuität erhalten, die es Forschern ermöglicht, Entwicklungen über mehrere Jahre hinweg zu vergleichen.
Verfügbarkeit der 2024-Ergebnisse und methodische Details
Die Ergebnisse des Glücksspiel-Surveys 2024 sind online unter gluecksspielsurvey.de einsehbar, wo Nutzer die vollständigen Berichte sowie ergänzende Materialien abrufen können. Die Erhebung folgte dem etablierten Dual-Frame-Design, das Festnetz- und Mobilfunknummern kombiniert, um eine repräsentative Stichprobe zu gewährleisten. Mit der SOGS-Klassifikation wurden problematische Spielmuster erfasst, und die Daten deuten auf unverändert niedrige Anteile hin. Beobachter stellen fest, dass diese Kontinuität in der Datenerhebung es erlaubt, langfristige Trends ohne methodische Brüche zu analysieren.
Finanzierung durch den Verband und langfristige Planung
Der Verband der Deutschen Automatenindustrie hat die Fortsetzung der Serie finanziert, um die bewährte Vorgehensweise der früheren BZgA- und forsa-Studien beizubehalten. Diese Entscheidung sichert die Vergleichbarkeit über Zeitreihen hinweg, während eine Wiederholung der Erhebung bereits für 2026 beauftragt wurde. Die Ergebnisse dieser nächsten Runde werden voraussichtlich Mitte des Jahres vorliegen, was eine regelmäßige Aktualisierung der Datenbasis ermöglicht. Forscher und Analytiker können dadurch auf konsistente Datensätze zurückgreifen, die sowohl historische als auch aktuelle Entwicklungen abbilden.

Relevanz der stabilen Raten und Datenzugang
Die 2024-Daten zeigen, dass die Raten problematischen Spielverhaltens auf einem stabil niedrigen Niveau verbleiben, was die Kontinuität der vorherigen Messungen bestätigt. Interessierte können die vollständigen Zahlen und Klassifikationen direkt auf der genannten Plattform einsehen, und das GESIS-Datenarchiv stellt die Rohdaten für weiterführende Analysen bereit. Diese Zugänglichkeit unterstützt eine breite Nutzung durch Wissenschaft und Praxis, während die methodische Treue zu Dual-Frame-Design und SOGS-Skala die Zuverlässigkeit der Vergleiche erhöht. Die geplante Fortsetzung in 2026 baut auf diesem Fundament auf und verspricht weitere Einblicke in die Entwicklung des Spielverhaltens.
Ausblick auf die Erhebung 2026
Mit der bereits erfolgten Beauftragung der nächsten Survey-Runde für 2026 setzt sich die Serie nahtlos fort, und die Ergebnisse sollen Mitte des Jahres veröffentlicht werden. Diese Planung gewährleistet, dass die methodischen Standards der Vorläuferstudien beibehalten bleiben und die Datenreihe ohne Lücken aktualisiert wird. Experten betonen die Bedeutung solcher regelmäßigen Erhebungen für ein fundiertes Verständnis der Entwicklungen im Glücksspielbereich. Die Finanzierung durch den Verband der Deutschen Automatenindustrie hat bereits den Rahmen für diese Fortsetzung geschaffen, sodass die kommenden Erhebungen auf derselben Grundlage erfolgen können.
Schlussfolgerung
Die Wiederaufnahme der Glücksspiel-Survey-Serie mit den 2024-Ergebnissen und der geplanten Fortsetzung 2026 stellt eine wichtige Maßnahme zur Aufrechterhaltung vergleichbarer Daten dar. Durch die Finanzierung des Verbands der Deutschen Automatenindustrie und die Verfügbarkeit unter gluecksspielsurvey.de bleibt die methodische Kontinuität erhalten, und Interessierte erhalten Zugang zu repräsentativen Zahlen auf Basis von 11.503 Befragten. Die stabile Lage bei problematischem Spielverhalten sowie die langfristige Planung bieten eine solide Basis für weitere Untersuchungen in diesem Bereich.